Vorwort

Die Menschheit ist in der Informations- und Wissensgesellschaft angekommen. Kaum sind die vielen Änderungen durch die neuen technischen und sozialen Erfindungen verdaut, tauchen weitere Neuigkeiten am Horizont auf: das Internet der Dinge, Big Data, Data Science, intelligente Roboter und selbstfahrende Autos mit künstlicher Intelligenz.

  • Wie soll man diese Technologien bewerten?
  • Welche Folgen werden sie haben?

Viele Menschen sind hier sehr skeptisch und fürchten, dass die Privatsphäre und die Freiheit von diesen neuen Technologien bedroht werden. Typische Schlagzeilen und Buchtitel enthalten Phrasen wie „Überwachungsstaat“, „Datenkraken“ und „sie wissen alles über uns“. Andere haben eher wirtschaftliche Ängste und fürchten den Verlust von Arbeitsplätzen, einen „digitalen Turbokapitalismus“ oder dass die Internetkonzerne die Weltherrschaft übernehmen. Politiker nutzen diese Ängste wiederum aus, um ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen.

Daher müssen die Informationstechnologie, die Wirtschaft und die Politik zusammen betrachtet werden. Das Thema ist sehr umfangreich, weil die Informationstechnik sehr viele Bereiche des Lebens beeinflusst. Um die Grenzen der Künstlichen Intelligenz zu verstehen, muss man auch die Grenzen der menschlichen Intelligenz kennen. Um die Gefährlichkeit einer falschen Regulierung einschätzen zu können, muss man über Grundwissen der Wirtschaft verfügen.

Daher erklärt dieses Buch die Grundlagen von vielen unterschiedlichen Bereichen und vermittelt das Grundwissen für die neue digitale Wirtschaft und Gesellschaft:

  • Datenverarbeitung
  • Künstliche Intelligenz
  • Wirtschaftswissenschaften
  • die Digitalisierung und deren wirtschaftliche Auswirkungen
  • die begrenzte Rationalität der Menschen
  • Komplexe Systeme
  • Spieltheorie
  • die Geschichte der Menschheit
  • die Rolle der Politik

Das Buch richtet sich an alle und es werden keine speziellen Vorkenntnisse benötigt. Nach dem Lesen kann man die Welt und die technische Entwicklung aus der Perspektive der „komplexen Systeme“ betrachten und die „Gefahren“ neu bewerten.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Spaß beim Lesen und Nachdenken. Über konstruktive Kommentare per Email bin ich sehr dankbar.

Hamburg, im März 2016

Jörn Dinkla, joern@dinkla.net

Danksagung

Danke gebürt Ruben J. Moor für seine konstruktive Kritik. Ich danke auch meinen Eltern für ihre Unterstützung.

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